Wenn Arbeit Spaß macht, ist das dann überhaupt Arbeit?

Musik hat für mich schon immer eine große Rolle gespielt und tut das immer noch. Zwar hatte ich als Kind zum einen nicht die finanziellen Mittel, zum anderen zugegebenermaßen wohl auch nicht den nötigen Ehrgeiz ein Instrument zu lernen.

Das sollte sich aber noch ändern - auch wenn es kein "Instrument" im klassischen Sinne geworden ist. Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass man seiner Kreativität und dem Gefühl für Musik freien Lauf lassen kann.

Im Folgenden will ich euch ein bisschen was erzählen, wie ich zum Auflegen gefunden habe und wie sich das alles nach und nach entwickelt hat.

 

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Die Anfänge

Meine "DJ-Wurzeln" finden sich irgendwann im Jahr 2007, wo ich mit einem Freund bei der ersten Auflage der Summerend-Party der katholischen Landjugend Dürnsricht-Wolfring für den akustischen Teil sorgen durfte. Damals noch ganz unprofessionell mit dem Gamer-PC und Winamp (na, wer kennt das noch?) und mit einer improvisierten Bühne, bestehend aus einem Anhänger und jeder Menge Stranddeko. 

Das hat mich scheinbar mit dem DJ-Virus infiziert, denn nach der einen oder anderen Geburtstagsparty legte ich mir dann zuerst passende DJ-Software (Virtual DJ), kurz darauf auch einen MIDI-Controller (Hercules DJ Control Steel ) zu.

Die Software: NAJA... Der Controller: Billig, aber robust verarbeitet. Mehr war damals das Budget betreffend nicht drin, aber immerhin. 

 

Der Umstieg auf Native Instruments

Über ein damals ganz günstiges Angebot kam ich dann 2009 zu Native Instruments und bin auf Traktor Scratch Duo umgestiegen. Das Set wurde dann mit zwei gebrauchten Technics SL-1200 MK2 und NI-Timecode-Vinyls erweitert. Es folgte eine Phase, in der das Zeug nur herumstand und so hab ich damals (im Nachhinein: dummerweise) wieder einen der beiden Turntables verkauft. 

Bis ich schließlich wieder zum Auflegen zurückgefunden habe. Genauer: Winter 2010, Release des Traktor Kontrol S4

Klare Sache: Gesehen, Finanzen gecheckt, sofort vorbestellt. :D

Als die Eingangsbestätigung per Email kam, hab ich mich (in der 90-minütigen Mittagspause!) sofort auf den Weg nach Regensburg zum Händler gemacht um mein neues Heiligtum so bald wie möglich in Händen zu halten. Alles neu, alles anders, alles einfach genial zum Erlernen der Basics. 

 

Verstärkung - oder: Der Andere. 

Endlich Equipment, das transportabel ist und mit jeder Menge professioneller Features ausgestattet ist. Und endlich jemand, der sich auch für sowas interessiert, lernwillig ist und kurzerhand auch einen DJ-Controller geordert hat: Dennis a.k.a. DJ DS!

Nach vielen Stunden Erklären und Üben haben wir dann die eine oder andere Birthday-Party zusammen gerockt und unter dem Namen DS&Burnardo sogar zwei (für unsere Verhältnisse damals) größere Events in einem Shisha-Café in Amberg ins Leben gerufen: BAZINGA! Jede der beiden Veranstaltungen war gut besucht, das kleine Lokal ist zeitweise fast aus seinen Nähten geplatzt und wir hatten unseren Spaß. 

Jedoch muss man bedenken dass hinter so einem Event auch Unmengen Arbeit stecken, die man von vorn herein nicht sieht oder einschätzen kann. Von Flyer und Plakate (erstellen, drucken lassen, verteilen) über einen entsprechenden Facebook-Auftritt und sonstige Vorbereitungen hat man da zu zweit schon einiges um die Ohren... weshalb es mangels Zeit leider nicht zu einer dritten BAZINGA-Veranstaltung gekommen ist. 

 

DJ als Nebenjob

Um mein Einkommen etwas aufzubessern und gleichzeitig meinem Hobby weiter nachgehen zu können, haben wir beiden als DS&Burnardo Ende 2012 im Amberger Club "Only One" angeheuert und dort unsere ersten Erfahrungen mit "fremdem Publikum" gesammelt.

Das Highlight im Jahr 2013 war dann eindeutig das Altstadtfest in Amberg, wo wir unter freiem Himmel bis tief in die warme Sommernacht für die akustische Untermalung sorgen durften. 

In den nächsten Monaten ging es bei mir zeitlich wieder etwas enger zu und so hat sich mein Partner als Solo-Act versucht, während ich mich einerseits mehr auf meine Beziehung und andererseits natürlich auch auf meine berufliche Haupttätigkeit konzentrieren konnte und lediglich hin und wieder auf privaten Party´s für gute Musik gesorgt habe. 

 

Pioneer & Serato

In Anbetracht der Tatsache dass ich mich 2013 entschieden habe, nach ein paar schönen Jahren im Berufsleben nochmal die Schulbank zu drücken und mein Abi nachzuholen, wollte ich mir nochmal etwas gönnen bevor das Geld schulbedingt knapper wurde: Ich sag nur Pioneer. :D

Nach reiflicher Überlegung hab ich meinen geliebten, treuen Kontrol S4 verkauft (an eine nette Dame aus München, die ihrem Sohnemann damit ein Geburtstagsgeschenk machen wollte) und mein neues Equipment bestellt: 

Zwei nagelneue Pioneer CDJ-350 S, ein Pioneer DJM-700 S und ein passendes Zomo Flightcase in schwarz.

Kurz gesagt: Sehr viel Geld, das sich aber meiner Ansicht nach rentiert hat. Da Pioneer-Equipment weltweit Club-Standard und Marktführer in Sachen DJ ist, ging kein Weg daran vorbei - auch um die modellunabhängig weitgehend identischen Bedienelemente kennen zu lernen. 

Inzwischen ist das Set um eine RANE Serato SL-2 und ein Macbook erweitert. Das Apfelbook hab ich mir eigentlich für die bevorstehenden Jahre an der Fachhochschule zugelegt, da es klein und leicht ist und eine gute Akkulaufzeit bietet. Gerade was aber DJ-Anwendungen angeht, schwört die große Mehrheit der DJs auf Apple-Geräte und das hat sich auch bei mir so bestätigt. 

 

Der Coole ohne Haare. Oder: IG Quarz'n'Beats

Neues Equipment, neuer Special Friend was das DJ-Dasein angeht: Thorsten a.k.a. "Mr.T" a.k.a DJ H.T.

Übrigens: Der Spitzname kommt von seinem Vornamen, abgesehen davon erinnern weder Bräunungsgrad noch Haarschnitt an den echten  Mister T... :D

Unser Privatvergnügen: Quarz'n'Beats. Entspannte Abende, wo einer die Shisha am rauchen hält während der andere an den CDJs dafür sorgt dass die Nachbarn gute Musik hören (ob sie wollen oder nicht!). Bei einem dieser Abende ist auch unser phänomenales Video zum "Social Beer Game" entstanden. Vorab: ich persönlich halte das "Spiel" an sich für totalen Blödsinn und hab bei meiner Nominierung lieber an Amnesty International gespendet hab statt ein Kistl Bier zu zahlen. Da es ihn aber auch erwischt hatte, haben wir kurzerhand ein ebenso blödsinniges Video gedreht - hat viel Spaß gemacht und nominiert wurde auch niemand.

Außerdem nennenswert: die großartige Sweet-18-Party für mein inzwischen volljähriges Paten-"Kind". An dieser Stelle nochmal ein großes Danke an Mr. T dass du mich da so unterstützt hast! ;)

 

Burnardo. 

Um mein spärliches Taschengeld etwas aufzubessern, hab ich nebenbei wieder angefangen aufzulegen.

Mein erstes großes Event: NO LIMITS by Music-Acts im April 2014! 

Dorthin bin ich durch einen alten Bekannten und ehemaligen Arbeitskollegen gekommen und so fand ich mich auf einer netten Stage neben einer fette Anlage und GoGo´s wieder. Genialer Abend. Wow. :D

Nachdem ich jetzt (wieder) Blut geleckt habe, freue ich mich auf viele weitere Events - mal sehen was auf mich zukommt! Des Weiteren nutze ich meine kreative Ader und gestalte nebenberuflich auch Flyer und Werbegrafiken. 

Bei Interesse: Einfach mal anfragen, alles weitere kann dann besprochen werden. 

to be continued... ;)


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